Montag, 21. April 2014

Frohe Ostern wünsche ich mit meinem neuen Haustier!

Ferien sind echt toll! Ich lass es mir daheim gut gehen, höre täglich meinen geliebten Andreas Gabalier, sehe mir die neuesten Bilderbücher am Talker an (Mama hat von Hamburg einige interessante Ideen für Bilderbücher mitgebracht), gehe mit Mama oder Papa viel spazieren bei dem schönen Wetter, spiele am iPad, lasse mich von meinen Omas u. Opas verwöhnen und genieße einfach meine Ferien mit meiner Familie.
Einkaufen waren wir auch, in einer Gärtnerei, das war spannend! So viele Pflanzen gab's da zu sehen, zu riechen und zu schmecken! Dort haben wir Heidelbeer-, Himbeer- und Brombeerstauden gekauft und viele Kräuter für unseren Garten. Ich freu mich schon auf die leckeren Beeren aus unserem Garten!
Natürlich war auch der Osterhase da und ich hab ein ganz tolles Spielzeug bekommen. Dieser Hund heißt "Chi-Chi-Love Showstar", die Eltern von Marlene (liebe Freunde aus Bayern) haben den süßen Kerl HIER entdeckt.
 Dieses Hündchen ist sprachgesteuert und reagiert auf 13 Befehle. Er kann sitzen, singen, schlafen, Männchen machen, Kopfstand und viele andere Tricks. Das heißt, ich sage Sitz! und Chi-Chi macht dann tatsächlich Sitz!
Hier war mein Kommando "Mach Kopfstand" - das finde ich besonders witzig! 
Um dem Hund die passenden Kommandos zu geben, hab ich eine eigene Seite auf meinem tobii-Talker. Das macht mir echt viel Spaß, denn der Kleine kann wirklich viele verschiedene Kunststückerl. Mir gefällt das so gut, da kommt der Chi-Chi schon manchmal ganz schön ins schwitzen!
ScreenShot vom der tobii-Seite
Wir machen in den nächsten Tgen ein Video, damit ihr Euch das gut vorstellen könnt.
Meine Schwestern haben natürlich auch tolle Sachen bekommen, aber natürlich fanden sie den Chi-Chi auch klasse. Mit diesem Hündchen können wir prinzipiell auch gemeinsam spielen, auch wenn ich das dann nicht so toll fand. Kleine Schwestern können manchmal auch wirklich nerven ...
Da hab ich dann einfach auf das Hunde-Lesebuch umgeschaltet, das fanden die beiden dann nicht merh soo spannend, hihi!! Dieses Buch könnt ihr übrigens hier gratis downloaden, wenn ihr tobii-communicator habt!
Und meine Mama fand das besonders witzig, 8 Jahre nach dem Cha-cha-Bären zieht bei uns der Chi-Chi-Hund ein! :)
Ich hoffe, Euer Osterhase war auch brav, und ihr hattet auch gemütliche Osterfeiertage und so viel Spaß mit Euren Lieben! 

Freitag, 11. April 2014

UK bei Rett-Syndrom - AKUK!-Workshop in Hamburg

Eine ganz besonders engagierte Gruppe von Rett-Eltern hat sich in Deutschland beim AKUK! zusammengefunden. AKUK ist die Abkürzung für "Arbeitskreis Unterstützte Kommunikation der Rett-Syndrom Elternhilfe, Landesverband HH/SH".
 Unter www.akuk-online.de findet sich folgende Beschreibung: "Wir sind eine kleine Gruppe von Menschen, die sich täglich mit der Unterstützten Kommunikation (UK)auseinandersetzen. Unsere Kinder haben das Rettsyndrom und sind auf die Hilfen der UK angewiesen. Und wir wollen unsere Erfahrungen und Entwicklungen an Sie weitergeben."

Am 5./6. April 2014 fand in Hamburg mit 99 Beteiligten der letzte Workshop statt: 60 aktive Teilnehmer wurden ein Wochenende lang reichhaltig mit Informationen und Ideen überschüttet. Zwischen Eltern, Therapeuten, Lehrern und Betreuern gab es regen Austausch.
Mama inmitten der AKUK!-Mitglieder
Auch in diesem Jahr versuchten zehn AKUK!-Mitglieder wieder die Brücke von der Theorie zur Praxis zu schlagen. Ob adaptierte Gesellschaftsspiele (Stephi Bornfleth und Angelika Oesterlen), oder selbst gelötete Taster, Batterie-Unterbrecher und adaptierte Computermäuse (Stefan Hamann), oder Talker-Stukturen und Experten-Workshop (Lars Tiedemann und Alex Schuh), ob Ich-Buch-Grundlagen (Angela Hallbauer und Vera Sadewater) und früher Umgang mit Schrift (Angela Hallbauer), das Umsetzen von der Theorie in die Schulpraxis (Nicole Hillig) und natürlich die verschiedenen Hilfsmittel zur Kommunikation und Teilhabe (Marc Westphal und Angelika Koch-Buchtmann) - es war wieder ein bunter Mix an Informationen, die unsere Teilnehmer und Teilnehmerinnen mit nach Hause nahmen. Chris Hirsch, der an der Schule Tegelweg arbeitet, sorgte für die passende Umgebung, Almuth von Lukas half wo sie gebraucht wurde und Kristina Baudach sorgte dafür, dass alle Informationen in Ordnern gebündelt zur Verfügung standen. Berit Remde nahm mit ihr alle TeilnehmerInnen in Empfang und löste kleine und große organisatorische Probleme umgehend. Und wieder einmal beeindruckend: Kathrin Lemler mit ihrem Vortrag, wie sie ihr Leben mit Hilfe von Assistenz und UK meistert.
mit Kathrin Lemler
Meine Mama war in einer Doppelfunktion dabei - als Rett-Mama und als LIFEtool-Beraterin. Dort hat sie den Teilnehmern etwas über die augensteuerungstaugliche LIFEtool-Softwares berichtet. Besonders die beiden Programme KlickTool Literacy und ChoiceTrainer fanden die Eltern besonders interessant, gerade, weil bei Rett-Kindern das Thema Schriftspracheerwerb u. emergent Literacy ein wichtiges Thema ist.
Marc bei der Begrüssung
Besonders gefreut hab ich mich über die lieben Grüße, die Mama mir von Chris u. Marlas Familie ausgerichtet hat, denn gemeinsam mit dieser engagierten Familie haben wir ja schon einige Tage am Berg
verbracht. Marla ist ein großes Vorbild für mich u. Mama! 
Und ich bin schon ganz gespannt, welche Seitensets u. Spielideen die Mama wieder für mich mit heim genommen hat, da freu ich mich schon drauf, wenn ich das dann auch alles am tobii habe und verwenden kann! Ich bin mir sicher, dass die Eltern sich da zusammen ausgetauscht haben und viele kreative Ideen für uns Rett-Mädels entwickelt wurden!
Hier findet ihr einen Rückblick über den tollen Workshop, mit ganz vielen Fotos und allen Vorträgen in PDF-Form zum downloaden (rechter Mausklick drauf "speichern unter" - zb auch Mamas Vortrag  "Big FIVE of LIFEtool - Software für Augensteuerungen".

Informationen über vergangene Workshops (und auch die PDFs der Vorträge!) findet ihr hier: http://akuk-online.de/index.php/akuk/12-workshop 

Freitag, 21. März 2014

Gestern war ich on-Air im Radio ... (samt neuer Brille)

Danke an Alex u. Hannes sowie das ganze Team von RadioFRO für die äußerst lustige Zeit bei Euch im Studio - es is war eine tolle Erfahrung für mich und es ist eine tolle Sendung geworden! DANKE!
Hier könnt ihr die ganze Sendung nachhören - Volume 29 auswählen, Datum 20.02.2014 (da is wohl ein Tipp-Fehler drin, sollte wohl 20.03.2014 heißen)!

Und - wem fällt es auf? ich hab eine neue Brille!!

Wie alle Jahre durfte ich vor einigen Wochen wieder mit Mama in die Sehschule fahren, um meine Sehstärke zu kontrollieren. Dazu fahren wir immer nach Linz zur Sehschule vom AKH Linz, die Fr. Pichler dort kenn ich schon voi lange und NUR bei ihr mich ich bei diesem Sehtest mit!
Wie ich das mache, dass Fr. Pichler weiß, was ich sehe - möchtet ihr wissen?

Naja, da haben wir unsere spezielle Methode:
Die Fr.Pichler verwendet bei Kindern, die noch nicht lesen können die sogenannten  "LEA-Symbole", die dann in verschiedenen Größen und Entfernungen von den Kindern erkannt werden müssen, naja Bilder ist ja gut und schön, aber wie kann ich dann "sagen" was ich erkenne??
Mama hatte dazu eine Idee: um es zu vereinfachen haben wir von den insgesamt 4 Bildern nur zwei verwendet, diese zwei Bildchen hält mir Mama zum aussuchen hin und schon konnte ich Fr.Pichler sagen/zeigen, welches Bild sie grad in einigen Metern Entfernung herzeigt und ob ich das erkenne!

Bild entnommen von:
http://www.lea-test.fi/games/
puzzle/images/board5.pdf 
Da ich hier - ganz Rett-typisch - nur einen ganz schnellen Blick auf die Karte werfe, müssen Fr. Pichler u. Mama da recht fix sein im Erkennen meiner "Antworten", aber es klappt ganz gut und die meisten Bilder von diesem Test-Buch kann ich auch richtig zeigen.
Allerdings: DAS mache ich nur bei Fr.Pichler so ... bei anderen Orthoptistinnen (die sich auch sehr bemüht haben mit mir) verweigere ich das komplett und schlaf auch schon mal ein - auch so kann ich meine Verweigerung zeigen ... Mama findet das nicht so lustig, aber inzwischen hat sie kapiert - ich mach nur bei meiner Fr. Pichler mit!!

So haben wir es auch diesmal gemacht und mit einem speziellen Gerät, das an mich herangehalten wird (schaut ein bißchen aus wie eine Radarpistole, meinte Mama) kann sie dann auch noch meine genaue Sehstärke feststellen. Dabei kam diesmal heraus, dass meine Brille um eine ¾ Dioptrie nicht mehr gestimmt hat! Endlich haben die alle mal kapiert, warum ich mir in letzter Zeit meine Brille immer herunter gerissen habe!!
Und als Belohnung werd ich dort auch nur gaaanz selten eingetropft, denn diese Pupillen-erweiternden Tropfen wirken bei mir immer 2 bis 3 Tage lang, das bringt mich immer ganz durcheinander.

Ein ganz herzliches DANKE an Fr. Pichler, dass du mich wieder so super untersucht hast, wir zwei haben einfach einen besonderen Draht zu einander - super, dass du mich wirklich für voll nimmst, und mir zutraust, dass ich das wirklich zeigen kann! DANKE!

Und dann kam der wirklich lustige Teil, das Brillen-aussuchen bei unserem Familien-Optiker, Herrn Wolfgang Aigner, vom Augenoptik Aigner am Stadtplatz in Wels. Der bemüht sich immer ganz toll um uns. Da geht's immer rund, wenn wir dort sind, denn meisten bekommen wir drei Mädels alle gemeinsam neue Brillen, so auch dieses Mal!

Ein ganz herzliches DANKE an Hrn. Aigner, der sich wieder total um uns bemüht und uns ganz toll beraten hat! Und weil wir Mädels ja manchmal ziemlich wild mit unseren Brillen umgehen, möchten wir Ihnen auch ein Danke dafür aussprechen, dass wir auch immer mit allen  unseren Brillen-Weh-Wehchen zu Ihnen kommen dürfen - es ist echt super, wie rasch u. unkompliziert Sie alles wieder reparieren und in Ordnung bringen!

Dienstag, 18. März 2014

Morgen Radio hören - ich bin wieder halbwegs gesund!

Danke für die vielen Wünsche, die mich erreicht haben! Seit gestern bin ich wieder halbwegs fit! Heute (Dienstag) vormittag hatte ich schon wieder eine Gaudi bei Mama im Büro daheim beim iPad-spielen und quatschen gleichzeitig!
Morgen darf ich auch wieder in der Schule! 
Nur essen werd ich demnächst ganz schön viel müssen, ich hab leider in den paar Tagen 1,5 kg abgenommen, weil ich nix essen wollte oder konnte wegen der Halsschmerzen. Und weil ich so ein Fliegengewicht bin - ich hab ja nur 20 kg - macht sich die Mama schon wieder ein bißchen Sorgen um mich!  Dh in den nächsten Tagen werd ich lauter leckere, fette Sachen zum essen kriegen, hihi!!



NICHT VERGESSEN: Morgen Abend um 19 Uhr wird mein Interview gesendet bei Radio FRO (=das freie Linzer Stadtradio auf 105,0 MHz). "Die Sendung mit besonderen Bedürfnissen".
Ich freu mich schon voi darauf und unsere ganze Familie ist schon gespannt auf die Sendung! Wer die Sendung verpasst, kann da auch später noch HIER nachören.



Freitag, 14. März 2014

Ich bin krank ...

... und das ist wirklich lästig. Ich hab Halssschmerzen und mag gar nichts essen, weil mir der Hals so weh tut. Aber mein Papa ist bei mir zu Hause und verwöhnt mich. Danke Papa!
Dabei war unser Wochenende und der Wochenstart recht entspannt und noch nix von "krank" zu sehen bei mir. Naja, ein bisserl Schnupfen, aber das haben ja momentan viele Kinder. Papa vermutet, ich hatte da schon Halsschmerzen, aber sagen kann ich das  ja nicht, und mit dem Talker hab ich auch nix verraten, ... vielleicht hab ich's gar nicht so gut spüren können - das wär ja typisch für das Rett-Syndrom.
Schaut mal, so haben wir uns es gut gehen lassen am Dienstag nachmittag - Musik-hören in der Sonne auf unserer Terrasse vorm neuen Haus:

Da war ich noch fit und hoffentlich bin ich bald wieder fit - krank sein is nämlich faaaad ....!
Schönes Wochenende Euch!

Dienstag, 04. März 2014

Woher kriegt man ein Giraffen-Kostüm?

Tja, vor dieser Frage stand meine Mama letzte Woche ... Bei uns in der Klasse ist nämlich das Faschingsthema der Disney Film "Madagaskar". Und stellt Euch vor, ich hab mir die Giraffe ausgesucht - hihi! Nicht das Zebra, das wär ja einfach gewesen, schließlich haben wir ja Zebra-T-Shirts ... Leider war weder in Linz noch in Wels Giraffenkostüm, Giraffen-Stoff oder Giraffen-T-shirt aufzutreiben, was meine Eltern leicht ins schwitzen gebracht hat. Nebenbei gesagt: Nähen fällt bei meiner Mama eh aus, das kann und mag sie definitiv nicht, blieb nur mehr malen ... Dank einigen Tipps von Mamas Freundinnen kam doch ein ganz passables Ergebnis heraus!

Ich sag's Euch da war ich heute früh aber stolz auf dieses tolle Kostüm, sogar Fühler aus Haarreifen, Strohhalm und Wolle hab ich noch dazubekommen!
So konnten wir in der Schule g'scheit feiern - lustig war's! Und zum Ausrasten durfte ich mir dann am Nachmittag daheim auch noch den Film Madagaskar auf DVD ansehen! Immer wenn die Giraffe kam, musste ich natürlich voi grinsen!

Und in der Schule hatten wir auch viel Spaß - schaut mal:
 
Natürlich gab's auch Faschingskrapfen - is ja logisch - mhm, .... der hat mir richtig gut geschmeckt! Faschingskrapfen sind nämlich mein allerliebstes Gebäck!
Ich hoffe, ihr hattet auch so einen witzigen Tag und sende Euch fröhliche Faschingsgrüße!

Mittwoch, 26. Februar 2014

Tag der seltenen Krankheiten 2014 - Marsch der Seltenen Erkrankungen

Rett-Syndrom, Angelmann-Syndrom, Cystische Fibrose, Epidermolysis bullosa, Primäre Immundefekte, MPS (=Mukopolysaccharidosen), Lungenhochdruck: das sind nur wenige der insgesamt ca. 8.000 Seltenen Erkrankungen. Diese sind oft chronisch, oder/und lebensbedrohend und meist unheilbar. In Europa sind an die 36 Millionen Menschen betroffen, allein in Österreich etwa 400.000 – jede Erkrankung für sich tritt aber so selten auf, dass ein praktischer Arzt höchstens einmal pro Jahr mit ihr zu tun hat.
Jedes Jahr am letzten Tag im Februar veranstaltet EURORDIS den Tag der Seltenen Krankheiten, eine jährliche Informations- und Aufklärungsveranstaltung.
Das Hauptziel des Tags der Seltenen Krankheiten ist es, die Allgemeinheit und Entscheidungsträger über seltene Krankheiten und deren Bedeutung für die Betroffenen zu informieren. Die Kampagne richtet sich an die allgemeine Öffentlichkeit und möchte politische Entscheidungsträger, öffentliche Körperschaften, Vertreter der Industrie, Forscher, Angehörige der Gesundheitsberufe und alle an seltenen Krankheiten Interessierten informieren und ihr Bewusstsein zum Thema seltene Krankheiten stärken.
Obwohl der Tag der Seltenen Krankheiten als europäische Veranstaltung ausgelegt war, wurde er zunehmend zu einem globalen Phänomen. Zum Beispiel kam 2009 die USA hinzu und 2013 nahmen weltweit Patientenorganisationen aus 70 Ländern teil.


Nehmt am Tag der Seltenen Erkrankungen 2014 teil und engagiert Euch gemeinsam für eine bessere Versorgung!- zB in Wien:
Dort findet am Samstag, den 1. März 2014 wieder der „Marsch der Seltenen Erkrankungen" statt. Das Hauptziel dieses besonderen Tages ist es, in der Öffentlichkeit und bei den Entscheidungsträgern das Bewusstsein für seltene Krankheiten und deren Auswirkungen auf das Leben der Betroffenen zu stärken.

Der Programmablauf ist wie folgt:
10:30 Uhr: Treffpunkt Wien, Oper
11:00 Uhr: Start "Marsch der seltenen Erkrankungen"
12:00 Uhr: Ziel: Museumsquartier, Arena 21
12:15 Uhr: Informationen über Pro Rare Austria
13:00 Uhr: Generalversammlung (Ende gegen 15:00 Uhr)

Bitte motiviert Familie, Freunde und Bekannte, bei dieser Aktion mitzumachen. Je mehr Teilnehmer wir sind, desto mehr wird nicht nur auf das Rett-Syndrom, sondern auf so viele seltenen Krankheiten aufmerksam gemacht. Leider kann ich mit meiner Familie nicht dabei sein, das wär aber bestimmt spanned für mich!

Dank meiner lieben Freundin Vanessa (auch ein Rett-Mädchen) und ihrer Familie wird die Österreichische Rett-Syndrom-Gesellschaft dort wieder vertreten sein!
Fotos vom Marsch 2013 - entnomen von www.rett-syndrom.at
Übrigens:
In Österreich leiden rund 400.000 Menschen an einer sogenannten seltenen Erkrankung. Pro Rare Austria, Allianz für seltene Erkrankungen, nutzte diese Veranstaltung, um einmal mehr auf die „Waisenkinder der Medizin“ aufmerksam zu machen. Seltene Erkrankungen zeichnen sich dadurch aus, dass nur wenige Menschen betroffen sind, laut Definition nur 1 von 2.000. Derzeit sind 6.000 bis 8.000 Rare Diseases offiziell anerkannt. Auch wenn die große Zahl der Betroffenen die Bezeichnung „selten“ relativiert, steht jeder einzelne, der unter einer spezifischen seltenen Erkrankung leidet, vor ähnlichen, oftmals enormen Herausforderungen.


Sonntag, 23. Februar 2014

Bei dir klickt's wohl?! - Frosch und Geist bei KlickTool?

Heute muss ich Euch mal meinen neuen Freund vom letzten Blogeintrag genauer vorstellen - der Frosch! Den hab ich zu Weihnachten bekommen und seit dem nahezu täglich im Einsatz. Der grüne Typ funktioniert wie ein Lautsprecher, nur viel viel lustiger! Der bewegt sich nämlich auch noch zur Musik und macht den Mund auf und zu. Das schaut dann aus als ob er singen oder erzählen würde!

Wenn der an meinen CD- oder MP3-Player angesteckt ist, da geht bei uns daheim immer die Post ab - das find ich sooo witzig! Der Frosch ist echt DAS Highlight meiner heurigen Weihnachtsgeschenke!

Letztens haben wir was ganz neues ausprobiert - der Frosch als Geschichtenerzähler:
Mit der Software KlickTool Literacy und einem Taster kann ich mir ja selbständig Bilderbücher und Geschichten am PC ansehen. Und gestern hat Mama den Frosch als Lautsprecher beim PC angesteckt - haha! Dass da jetzt der Frosch der Erzähler war, machte die Sache besonders spannend!

Neben dem Frosch gibt's übrigens hier bei Amazon auch noch Hund und Affe.
Was die super Software KLICKtool Literacy sonst noch alles kann (zB Augensteuerung oder mit Touch-Bedienung) findet ihr hier im LIFEtool UK-Tipp.

Montag, 17. Februar 2014

Rückblick auf unsere Blog-Pause

Ja, ihr habt es bestimmt bemerkt - wir haben uns eine Blog-Pause genommen ... ständig war irgendjemand krank hier, mal Mama, mal eines von uns Kids, Papa war ein paar Tage Ski-fahren, der blieb gesund und überhaupt ging's ein bißchen drunter und drüber hier.

Trotzdem ist viel passiert in den letzten Wochen bei uns - ich fass das mal für euch zusammen:
Ja, wir hatten Schnee, recht viel Schnee sogar - und während meine beiden Schwestern draußen mit den Nachbarskindern einen echten fabrizierten, hab ich auch einen gebaut, allerdings am tobii:
 
Wenn ihr das auch ausprobieren möchtet, Mama hat dazu gleich auch einen Vorlagen-Tipp für LIFEtool gemacht! 

Anfang Februar war ich eingeladen zu einem Radio-Interview - ja, ich durfte ein Interview geben!
Und das ganze war in einem richtigen Radio-Studio - stellt euch das mal vor! Das war spannend! Mama und ich waren bei Radio FRO (=das freie Linzer Stadtradio auf 105,0 MHz). Genauer gesagt in der Sendung: "Die Sendung mit besonderen Bedürfnissen". Unter dem Motto "Radio von Menschen mit Behinderung, für Menschen mit Behinderung" wird in D.S.B.B. eine informative aber auch satirische, witzige Sendung produziert. Alle bisherigen Folgen könnt ihr hier nachhören.
Alexander P. und Hannes Sch. haben mir und Mama viele Fragen gestellt. Alle Fragen hab ich mit dem Talker beantwortet. Ich hab dort über mich erzählt, was ich in der Schule so mache (das hatten wir am Talker vorher gemeinsam vorbereitet). Mama durfte was über UK u. LIFEtool und assistierende Technologien erzählen. Es war ein lustiger Nachmittag mit Alex u. Hannes!
voll konzentriert bei Radio FRO
Wer die Sendung hören möchte, sollte sich den 20. März notieren - von 19 - 20 Uhr! Wir sind ja selber schon gespannt drauf! (PS: Ich hab den Jungs auch einen kleinen Musiktipp gegeben!).


Und letzten Freitag hab ich natürlich auch mein Semesterzeugnis bekommen! Mama meint, ich bin eine ganz tüchtige Schülerin, was meine Lehrerinnen da so alles über mich schreiben. "An den Wochenthemen zeigt Isabella reges Interesse ... " oder " ... Isabella verfolgt aufmerksam das Geschehen und kann mittels visueller Wahrnehmung mitteilen, welches Begrüßungslied wir für sie singen sollen, ...".
Und jetzt genießen wir die Semesterferien daheim und lassen es uns so richtig gut gehen! Gut gehen heißt bei mir: faulenzen, iPad-spielen, Computer-spielen, alles, was halt so 10jährige Mädels darunter verstehen! :)
Der Frosch erzählt die Geschichte vom kleinen Geist von KlickTool?!
Schöne Ferien euch allen!

Donnerstag, 16. Jänner 2014

Grad noch die Krönung und schon sind wir wieder daheim

Gruppenfoto 
Natürlich gab's am Dienstag wieder eine tolle Krönung als Abschluss meiner Intensivtherapie. Da darf jedes Kind auf dem tollen Thron sitzen, bekommt Zepter u. Krone und alle singen dann gemeinsam "Wie schön, dass du geboren bist, wir hätten dich sonst sehr vermisst, ...". Die Therapeuinnen erzählen dann allen was wir in den zwei Wochen so gemacht haben, was wir besonders gut gemacht haben und was wir jetzt besonders gut können.
Bewegungsübergänge, ... pffff anstrengend!
Also: in diesem Aufenthalt haben die Therapeutinnen mit mir wieder sehr intensiv zum Thema Wahrnehmung u. Stufen-steigen gearbeitet. Vorallem das Gleichgewicht und die damit einhergehende Sicherheit beim Gehen ist ja immer ein großes Problem für mich.
Deswegen war ich jeden Tag ganz, ganz oft im Geh- u. Gleichgewichtsparcour, habe viele Bewegungsübergänge (zB vom Sitzen ins Stehen oder vom Sitzen am Hocker zum Sitzen am Boden) geübt - ui DAS is echt nicht leicht. Aber Bortschi meinte, es klappt schon viel flüssiger u. sicherer jetz. Auch Stufen-steigen war wieder sehr, sehr anstrengend für mich, aber das gehört dazu, hilft nix, meint Mama!
Fotos von der Therapie u. Hausaufgaben bis zum Sommer 

"mein Therapeuten-Team" und ich
 Ja, die Mamas die haben wieder das eine oder andere Tränchen verdrückt bei der Krönung, ich hab's genau gesehen - die sind dann auch immer recht stolz auf uns!
Und natürlich freue ich mich schon wieder auf den Sommer, wenn ich die TherapeutInnen und vorallem meinen Marc und alle anderen wieder in Bad Radkersburg treffe! DANKE für eure liebevolle fordernde Förderung - es sind immer Fortschrittchen zu bemerken - jeder noch so kleine Fortschritt hilft mir in meinem Alltag daheim dann wieder!
Und natürlich ein dickes Bussi für dich - mein lieber Marc - bis zum Sommer!